Drei Moderator:innen, eine Mission: die lebendige Amateurmusikszene in Deutschland ins Rampenlicht rücken. Mit dem neuen YouTube-Format „Durch Takt und Raum“ gehen Jonathan Förster, Aufi Reiners und Jonas Weiß auf eine Reise quer durch die Republik, um Chor- und Ensembleleitende in ihrem musikalischen Alltag zu porträtieren.
In rund 20–30-minütigen Interviews treffen die Moderatoren auf spannende Persönlichkeiten der Musikszene, wie Mary Ellen Kitchens, Rolf Zuckowski, Anne Kohler oder Constantin Gold. Die Gespräche finden dort statt, wo Musik wirklich lebt: im Probenraum. Mit Chor- und Ensembleleitenden sprechen sie über künstlerische Arbeit, persönliche Wege in die Musik und die Herausforderungen und Chancen der Amateurmusik heute. Über die Gespräche hinaus gibt es Einblicke in die besondere Atmosphäre der Proben und deren Räume.
Das Format ist eine Einladung, die Vielfalt der Amateurmusik durch die Augen der musikalisch Leitenden zu entdecken. Jede Woche erscheint eine neue Folge auf YouTube mit einem spannenden Gast.
Die Videos

Die Moderator:innen
Jonathan Förster
„Musik im Amateurbereich ist mehr als ein Hobby – sie ist gelebte Kulturarbeit und identitätsstiftend. Chöre und Ensembles kreieren zusammen mit ihren Leitenden Resonanzräume, die als Mikrokosmen des Zusammenlebens in die Gesellschaft hinein wirken. Durch Takt und Raum beleuchtet auch diese verbindende und transformative Kraft des gemeinsamen Musizierens.“
Jonathan Förster ist ein vielseitiger Musiker, der derzeit in Mannheim Dirigieren und Gesang studiert und sich als Chorleiter, Sänger und Chorcoach etabliert. Am liebsten macht er Musik mit anderen zusammen, so unhierarchisch wie möglich, egal ob vokal oder instrumental. Den größten Teil seines Herzens hat er an die Sexyness der Alten Musik verloren, geht aber auch seiner Neigung zur Pop-Musik u.a. als Eventmusiker nach. Jonathan stellt seit jeher zu viele Fragen, lernt aber nach und nach, sich auf das wirklich Interessante zu besinnen und geht dabei unvoreingenommen auf andere Menschen und Künstler:innen zu.


Aufi Reiners
„Gerade Chöre werden in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern oft ein wenig stigmatisiert. Dabei übersieht man schnell, welche Vielfalt in diesen Mini-Gesellschaften steckt – und was die Chor- und Ensembleleitenden über die musikalische Arbeit hinaus eigentlich noch erschaffen.“
Aufi studierte in Stuttgart Bildende Kunst und Philosophie an der Akademie der Bildenden Künste sowie an der Universität Stuttgart und absolvierte außerdem ein Gastsemester im Bereich Bühnen- und Kostümbild. Transparenz im Feuilleton ist ihr ein Herzensanliegen. Daher macht sie derzeit einen Master in Kulturjournalismus an der Hochschule für Musik und Theater und freut sich auf neue Eindrücke aus der Amateurmusikszene.
Jonas Weiß
„Das Rampenlicht fällt meist auf die Konzert-Momente, aber in der Probenraum- und Backstage-Atmosphäre liegt für mich die eigentliche Magie: Zwischen turmhoch gestapelten Stühlen aller Design-Äras, kaltgewordenem Kaffee und noch ungeschliffenen, rohen Klängen erfährt man Geschichten, die Musiklandschaft abseits der großen Bühne lebendig halten.“
Jonas Weiß beschäftigt sich mit Zwischenräumen der Musik, wo sie von Schaffenden zu Hörenden wandert, wo sie zur Energieform wird und als Medium unüberhörbare Impulse setzt.
Geprägt durch verschiedene Jobs in PR und Marketing beim Musiklabel Warner Music in Hamburg und ein Medienmanagement-Studium kennt er die Mechanik der Musikbranche von innen. In Stockholm studierte er internationale Journalistik sowie Kurse in Ästhetik, Umweltkommunikation und schwedischer Musikkultur.
Jonas arbeitet mitten in der Musiklandschaft und verbindet hier strategisches Management mit kreativem Schaffen. Für Projekte wie „Durch Takt und Raum“ lässt er sich auch vom eigenen Musikmachen inspirieren.

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Die Workshopreihe wird gefördert vom Amateurmusikfonds und dem Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.



















